Vorbilder

Ihr Lieben, 

der älteste und zugleich einer der bedeutendsten Segelwettbewerbe der Welt ist beendet: die große Welt staunt über das kleine Neuseeland. Die Deutschen trauen ihren Augen nicht, wenn sie im Hafen von Auckland Zehntausende Kiwis sehen, dicht gedrängt, singend und winkend, sich herzend und umarmend und ohne Mundschutz küssend. Das war die größte und längste Party auf der südlichen Erdhalbkugel. WIR haben im Segeln nicht nur die Amerikaner, die Engländer und die Italiener besiegt, sondern auch noch das Virus. Mehr geht nicht!

Die Chinesen fragen sich, wie 4,5 Millionen Kiwis - diese Anzahl entspricht in etwa den Gefängnisinsassen des himmlischen Reiches - das Know-how und das Geld haben, um so eine Show abzuliefern und aller Welt zu beweisen small  is beautiful.

Und auch ich habe mich gefragt, wie sind diese Kiwis nur auf die Idee gekommen, Boote zu bauen, die nur auf einem einzigen Foil (Kufe) fahren können?! Es gibt meiner Meinung nach nur zwei Möglichkeiten:

Theorie Nr.1

Der Chef-Designer des Bootes ist ein Hundeliebhaber. Beim abendlichen Gassigehen im Hafen brachte ihn sein Collie auf eine revolutionäre Idee. (siehe oben)

Theorie Nr.2

In der Bibel wurde der Marine Offizier fündig. Jesus war vor 2000 Jahren leichtfüßig über den See Genezareth gelaufen, ohne einzusinken. Die Jünger in ihrem schwerfälligen Ruderboot konnten ihm kaum folgen. Das brachte ihn auf die Idee,  ein Boot zu bauen, dass wie Jesus über dem Wasser schwebt. Jesus war der erste Foiler!

 

Ich hatte noch drei weitere Theorien, die ich Kiki erzählte, aber sie meinte, die solle ich für mich behalten, die würden mir meine Leser nicht glauben. Ich solle lieber mein Studio aufräumen, wir hätten morgen Gäste.

Das war’s wieder mal aus der Ferne. Seid herzlich gegrüßt von
Euerm Helme

 

 

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